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Q-Z

Q
Quadrille 
ein französischer Tanz, besonders populär im 19. Jhd.  
Quadrupelfuge 
Fuge mit vier verschiedenen Themen (in Bach's Kunst der Fuge)  
Quartett 
Eine Komposition für vier Interpreten  
Quartettsextakkord 
die 2. Umkehrung des Dreiklangs, die Quint liegt dabei im Baß (vom C-dur Dreiklang G C E)  
Quartole 
4 Noten im Wert von 3 derselben Gattung.  
quasi 
(italienisch) wie  
Querflöte 
Holzblasinstrument, flauto traverso  
Quickstep 
ein morderner Tanz 
Quintenzirkel 
eine Kette von Quinten, die wieder zum Ausganspunkt zurückführt (C-G-D-A-E-H-Fis-Cis=Des-As-Es-B-F-C). Zirkel deshalb, weil sie normalerweise in Kreisform angeordnet werden.  
Quintett 
eine Komposition für fünf Musiker  
Quintole 
eine Gruppe von fünf Noten im Wert von 3 oder 4 derselben Gattung.  
Quintparallelen 
Aufeinanderfolgende Quinten (C+G, D+A, E+H), die in der klassischen Musiktheorie nicht erlaubt sind.  
Quodlibet 
(lateinisch) 'wie es beliebt'); ein Stück mit populären Melodien.

R
rabbia 
(italienisch) Wut 
raddoppiamento 
(italienisch) Verdopplung  
Ragtime 
Vorform des Jazz, Klavierstil  
rallentando 
(italienisch) langsamer werden  
rall. 
Abk für rallentando. 
recital 
(englisch) Soloabend  
Recitativ 
ein erzählender Gesang in einer Oper oder einem Oratorium.  
Refrain 
ein Wiederholungsteil in einem Song oder Stück am Ende einer Strophe.  
Regal 
kleine tragbare Orgel ähnlich dem Portativ.  
Register 
1. Einteilung einer Stimme, gilt auch für Instrumente 2. Ein Satz Orgelpfeifen mit einer bestimmten Tonhöhe und Klangfarbe.  
Reihe 
12 Töne, die in einer bestimmten Abfolge hintereinander gespielt werden, die das ganze Stück hindurch gleich bleibt. 
Reine Intervalle 
bezieht sich auf die Intervalle Prim, Quart, Quint und Oktav.  
Rejouissance 
(französisch) Satz in einer barocken Suite. 
repetiteur 
(französisch) Derjenige der den Sängern bei der Einstudierung ihrer Stimmen hilft.  
repetition 
(französisch) Derjenige der den Sängern bei der Einstudierung ihrer Stimmen hilft.  
replica 
(italienisch) Wiederholung  
Reprise 
Wiederholung des ersten Teiles am Ende eines ersten Satzes einer Sonatenhauptsatzform. Die Reprise zeigt leichte Entwicklungen (Änderungen) gegenüber dem ersten Teil.  
retenu 
(französisch) zurückhalten  
Requiem 
Totenmesse, besteht aus den Teilen: Introitus, Kyrie, Dies irae, Offertorium, Sanctus, Benedictus, Agnus dei, Lux eterna.  
Resonanz 
das Mitschwingen alstischer Körper, wodurch die Töne größere Lautstärke erhalten. 
Rezitativ 
ein erzählender Gesang in einer Oper oder einem Oratorium.  
Rhapsodie 
ein Musikstück unterschiedlichen, meist romantischen, Charakters. 
rH 
Abk. für rechte Hand 
Rhytmik 
Lehre von den Arten des zeitlichen Ablaufens der Musik.  
Ricercar 
(italienisch) 'Wiedersuchen', Instrumenatlsatz im imitierenden Stil, Vorform der Fuge.  
rigaudon 
(französisch) ein lebendiger französischer Volkstanz im 2/4 oder 4/4 Takt.  
rinforzando 
(italienisch) siehe sforzando, plötzliches Lauterwerden  
ripieno 
(italienisch) im Concerto grosso bezeichnet ripieno den vollen Orchesterapparat (tutti) im Gegensatz zur Sologruppe.  
risoluto 
(italienisch) resolut  
rit. 
Abk. für ritardando (italienisch = langsamer werden)  
ritardando 
(italienisch) langsamer werden  
ritenuto 
(italienisch) zurückhalten 
ritmo 
(italienisch) Rhythmus  
Ritornell 
(italienisch) 'Kleine Wiederholung'
1. Im Konzert: eine wiederholte Passage des Orchesters ohne Solist
2. Im 14. Jhd. italienisches Madrigal, das Ritornello ist dessen Schlußgruppe
3. In der frühen Oper ein Instrumentalstück.
 
Rohrblatt 
ein aus Zuckerrohr geschnitztes Blättchen am Mundstück, z.B. bei der Klarinette, Saxophon, Bassetthorn... 
Rokoko 
Französische Musik des frühen 18. Jhd.  
Romanze 
Ein intimes lyrisches Stück 
Rondeau 
(französisch) eine mittelalterliche Liedform des 13. bis 15. Jhd. in Frankreich. Später für Rondo gebräuchlich.  
Rondo 
(italienisch) eine Instrumentalkomposition, in der ein Teil immer wiederkehrt (A B A C A D A, etc.), oft als letzter Satz einer Sonate oder eines Konzertes. Das wiederhote A Thema wird auch Rondothema genannt, die Zwischenteile nennt man Episoden.  
round 
(englisch) ein kurzer Kanon  
rubato 
(italienisch) 'geraubt'. Die Anweisung kontrolliert schneller bzw. langsamer zu spielen. Mehr Flexibilität im Tempo (tempo rubato).  
Rumba 
aus Kuba stammender lebhafter rhythmischer Schrittanz.  
ruvido 
(italienisch) rauh

S
Salonmusik 
leichte Unterhaltungsmusik (Salonorchester)  
saltato 
mit springendem Bogen zu spielen.  
Sarabande 
ein altspanischer, langsamer Volsktanz im 3/2 oder 3/4 Takt. Teil der barocken Suite.  
Sardana 
ein Katalanischer Volkstanz, ähnlich einer Farandole.  
Satz 
1. ein Teil in einer Komposition
2. Stil (z.B. freier Satz) 3. Eine Themenstruktur (asymmetrisch, entwickelnd)
 
Saxophon 
1844 von Adolphe Sax erfundenes Blasinstrument mit Klarinettenmundstück.  
Scala 
(italienisch)
1. Tonleiter
2. 1778 erföffnetes Opernhaus in Mailand
 
Schallplatte 
auf der Grundlage des Phonagraphen (Edison) von Emil Berliner, 1887 entwickeltes Tonwiedergabegerät.  
Schalmei 
altes Blasinstrument (Dopplerohrblatt)  
scherzando 
(italienisch) scherzend, spielerisch  
Scherzo 
(italienisch) ein lebhafter Satz, der von Haydn, Mozart und besonders Beethoven aus dem symphonischen Menuett entwickelt worden ist. Normalerweise im 3/4 Takt in der Form A B A. Den B Teil nennt man Trio.  
Schlagzeug 
Instrumentenfamilie, die mit Hämmern und Schlägeln angeschglagen werden.  
Schwingungen 
Luftbewegungen, die von klingenden Körpern ausgehen und als Töne wahrgenommen werden. 
sciolto 
(italienisch) in freiem, ungebundenem Vortrag.  
scorrevole 
(italienisch) eilen, schnell 
secco 
(italienisch) trocken; secco Rezitativ, es wird nur spärlich mit Akkorden (Generalbaß) begleitet.  
segno 
(italienisch) Zeichen, siehe al segno 
segue 
(italienisch) 'weiter', den nächsten Teil gleich anschließend, siehe attaca  
Seguidilla 
ein schneller spanischer Tanz im 3/4 Takt mit Kastanetten-Begleitung  
Sekund 
Interval, Halb- oder Ganzton-Abstand zweier Töne. 
semplice 
(italienisch) einfach 
sempre 
(italienisch) immer  
sensibile 
(italienisch) gefühlvoll 
senza 
(italienisch) 'ohne', senza sordino, ohne Dämpfer.  
Septett 
ein Musikstück für 7 Ausführende. 
eptim(e) 
Intervall, 7. Stufe einer diatonischen Leiter.  
Septole 
Gruppen von 7 Noten im Wert von 6 oder 8 derselben Gattung.  
Sequenz 
eine Phrase oder ein Motiv, das auf einer anderen Tonstufe wiederholt wird. Eine reale Sequenz besteht aus den gleichen Intervallen innerhalb des Motives, eine tonale Sequenz findet innerhalb einer bestimmten Tonleiter statt. 
Serenade 
eine Abendunterhaltung (besonders im 18. Jhd.), bestehend aus einem Stück mit mehreren Sätzen für Kammerorchester.  
Serielle Musik 
verwendet vorgewählte Reihenordnungen für einen oder mehrere Parameter des Tones, für Tonhöhe, -dauer, -stärke, und farbe.  
Serioso 
(italienisch) ernsthaft, seriös  
Serpent 
altes Blasintrument, schlangenförmig gewunden, mit Kesselmundstück.  
Sext 
Intervall, 6 Stufe einer diatonischen Leiter. 
Sextakkord 
Die 1. Umkehrung des Dreiklanges, die Terz liegt im Baß. (vom C-dur Dreiklang E G C)  
Sextett 
ein Musikstück für 6 Ausführende  
Sextole 
eine Gruppe von 6 Noten im Wert von 4 derselben Gattung.  
Sfogato 
(italienisch) leicht und luftiges Spiel  
sforzando 
(italienisch) starke Betonung Abk. sfz oder sf .  
sforzato 
(italienisch) mit Kraft, besondere Betonung. Abk. sf  
Shanty 
ein Seemanslied  
smilie 
(italienisch) 'ähnlich', eine Phrase auf die Art spielen wie vorher angegeben. 
Sinfonia 
ein Instrumentalstück verschiedenster Art im Barock.  
Sinfonie 
Symphonie, siehe Symphonie  
Sinfonietta 
(italienisch) eine kleine Symphonie 
Singspiel 
Oper mit gesprochenen Dialogen. Mozarts 'Zauberflöte' ist ein Singspiel. 
Sinistra 
Oper mit gesprochenen Dialogen. Mozarts 'Zauberflöte' ist ein Singspiel. 
Scala 
eine Reihe von Tönen in aufsteigender oder absteigender Folge (z.B.: Dur, Moll, Chromatisch, Diatonisch, Pentatonisch usw.) 
slentando 
(italienisch) langsamer werden  
smorzando 
(italienisch) ersterben, langsamer werden  
soave 
(italienisch) süß, zart  
solfeggio 
(italienisch) Gehörbildung durch Singen von Tönen auf Silben (do, re, mi, fa, so, la, ti, do). Jedem Ton einer Tonleiter wird dabei eine Silbe zugeordnet.  
Solmisation 
auf Guido von Arezzo (um 1050) zurückgehende Benennung der Noten mit den Silben do (ut), re, mi ,fa ,so ,la ,ti (si),do 
solo 
(italienisch) 'allein', ein Stück oder eine Passage für 1 Interpreten (Solokonzert).  
Sonata da camera 
der Ausdruck beschreibt ein Werk für Streicher und Klavier  
Sonata da chiesa 
(italienisch) 'Kirchensonate', ähnlich der Sonata da camera. Die Sätze sind aber ernster Natur und Tänze werden vermieden.  
Sonate 
1. vor 1750 Komposition für ein Soloinstr. mit oder ohne Begleitung, ohne bestimmte Form. 2. ab 1750 ein Werk mit 3 oder 4 Sätzen für ein Soloinstr. mit oder ohne Klavierbegleitung. Der 1. Satz weist die sog. Sonatenhauptsatzform auf.  
Sonantenform 
auch Sonatenhauptsatzform. Eine Struktur für den ersten Satz einer Sonate, Symphonie, eines Konzertes oder Quartettes. Die Form besteht aus drei Teilen.  
Sonatenhauptsatzform 
eine bestimmte Form für den ersten Satz einer Sonate, Symphonie oder eines Konzertes. Die Form besteht aus drei Teilen (Exposition -Durchführung - Reprise)  
Sonatenrondo 
eine Kombination von Sonate und Rondo. Im Rondo sind die Teile A B A C A. Im Sonatenrondo werden sie zu A B A C A B plus eine Coda. A ist das erste Thema, B das zweite und C die Durchführung.  
Sonatine 
eine kleine Sonate von weniger strenger Form.  
Sonoro 
(italienisch) klangvoll  
sons bouches 
(französisch) gestopfte Töne 
sopra 
(italienisch) 'über', in der Klaviermusik: eine Hand spielt über der anderen.  
Sopran 
1. Höchste Frauenstimme
2. Klassifizierung von Instrumenten (Sopranflöte, Sopransaxophon...)
 
sordino 
(italienisch) Dämpfer; z.B.: con sordino = mit Dämpfer zu spielen; senza sordino = wieder ohne Dämpfer  
sostenuto 
(italienisch) gehalten  
sotto voce 
(italienisch) mit gedämpfter Stimme  
Soubrette 
(französisch) Sängerin der heiteren Sopranpartien z.B. in Operetten.  
soutenu 
(französisch) gehalten und fließend.  
spiccato 
(italienisch) deutlich abgesetzt, klar artikuliert  
Spiegelung 
ein Motiv oder auch das Thema einer Fuge kann um eine Achse gespiegelt werden (Umkehrung).  
Spinett 
rechteckiges Cembalo mit der Tastatur an der Breitseite.  
spinto 
(italienisch) drängend  
spirito 
(italienisch) geistvoll  
spiritoso 
(italienisch) geistvoll  
Spiritual 
ein religiöses Lied der amerikanisches Schwarzen.  
Spitze 
das dem Griff (Frosch) entgegengesetzte Ende eines Bogens bei den Streichinstrumenten.  
staccato 
(italienisch) die Note wird kürzer als normal gespielt. Ein Punkt über der Note bezeichnet dies (Gegensatz: legato)  
Steg 
ponticello (italienisch) , über den S. werden bei Saiteninstrumenten die Saiten geführt, er gibt die Schwingungen der Saiten an den Resonanzkörper weiter.  
stentando 
(italienisch) mühsam 
stimmen 
intonieren eines Instrumentes nach dem Kammerton a'  
Stimmgabel 
Stahlgabel, die nach Anschlagen den Kammerton a' angibt.  
Stopfen 
Dämpfen der Blechblasintr. durch einschieben eines Dämpfers oder der Hand in die Stürze (Schalltrichter).  
strascinando 
(italienisch) schleppend  
Streichinstrumente 
Saiteninstrumente die mit einem Bogen, durch Anstreichen zum Klingen gebracht werden.  
Streichquartett 
vier Streicher: zwei Violinen, Viola und Cello.  
strepitoso 
(italienisch) geräuschvoll, lärmend  
stretto 
(italienisch) eng, gedrängt  
stringendo 
(italienisch) drückend, drängend, schneller werden  
Stufe 
Position einer Note innerhalb einer bestimmten Tonart.  
Subdominante 
die vierte Stufe in einer Tonleiter (C-dur: F) und deren Dreiklang.  
subito 
(italienisch) plötzlich  
Suite 
(französisch) Instrumentalstück mit mehreren Sätzen.
1. die barocke Suite enthält oft die Tänze: Allemande, Courante, Sarabande und Gigue
2. eine Suite kann auch aus gesammelten Stücken einer Oper oder eines Balletts bestehen (Nußknacker-Suite).
 
sul ponticello 
(italienisch) bei Streichern: nahe dem Steg zu spielen.  
sul tasto 
(italienisch) für Streicher: Nahe dem Griffbrett.  
Symphonie 
ein großangelegtes Orchesterwerk in drei oder vier Sätzen. Die Form entspricht der Sonate.  
Symphonische Dichtung 
im 19. Jh. Programmusik, die außermusikalische Inhalte in der Musik darstellt.  
Synkope 
Betonung einer eigentlich unbetonten Zeit im Takt (Im 4/4 auf 2 und 4).

T
Tabulatur 
Notenschrift für Instrumantalmusik im 14.-18. Jhd. (für Orgel, Laute, Gitarre)  
tacet 
(lateinisch) 'schweigend', Anweisung für einen Musiker, daß seine Stimme in diesem Teil oder Satz der Komposition nicht zu spielen braucht.  
Takt 
Metrische Einteilung der Musik. Er wird durch Striche im Notentext markiert (Taktstriche). Eine bestimmte Anzahl von Grundschlägen (Viertel, Halbe, Achtel) passen in einen Takt (4/4, 2/2, 3/8 etc.) 
Taktstrich 
siehe Takt 
Tambour 
(französisch) Trommel, Trommler  
Tamburin 
kleine Handtrommel mit Schellen  
Tamtam 
eine große gehämmerte Metallscheibe; wird durch Anschlagen zum Klingen geracht.  
Tango 
argentinischer Volkstanz im langsamen, rhythmisch synkopierten 2/4 Takt.  
tanto 
argentinischer Volkstanz im langsamen, rhythmisch synkopierten 2/4 Takt.  
tarantella 
(italienisch) ein schneller italienischer Tanz im 6/8 Takt. 
tardo 
(italienisch) langsam  
Tastatur 
Klaviatur, Manual  
tedesco 
(italienisch) alla tedesca: deutsch, auf deutsche Art  
tempo 
(italienisch) Zeit, Zeitmaß,  
Tempus perfectum 
in der mittelalterlichen Musik: der Dreiertakt 
ten. 
Abk. für Tenor oder tenuto.  
tenendo 
(italienisch) verhalten  
teneramente 
(italienisch) zärtlich 
Tenor 
1. hohe Männerstimme
2. eine Bezeichnung für Instrumente (Tenorsaxophon, Tenorhorn...).
 
Tenorschlüssel 
der C-Schlüssel auf der vierten Linie von unten. 
tenuto 
(italienisch) gehaltene Note, die durch einen Strich über der Note symbolisiert wird.  
Terz 
V Intervall, 3. Stufe einer diatonischen Tonleiter.  
Terzett 
Musikstück für 3 Ausführende (Sänger) 
Terzquartakkord 
2. Umkehrung eines Septakkordes  
Tetrachord 
(griechisch) eine Folge von 4 Tönen  
Thema 
eine Gruppe von Noten, die ein Beziehungsgeflecht ergeben, das die Hauptidee einer Komposition enthält. Das Th. wird in einer Komposition entwickelt und erfährt Veränderungen. Typische Th. sind 8, 12 oder 16 Takte lang.  
Timables 
(französisch) Pauken 
Timbre 
(französisch) Klangfarbe, die charakteristischen Klangqualitäten eines Instrumentes oder einer Stimme. Verschiedene Klangfarben sind auf dem Instrument durch Manipulation des Spielers möglich.  
Timpani 
(italienisch) Pauken  
Toccata 
'Schlagen', ein Stück für Klavier oder Orgel, das schnelle Notenwechsel enthält. Typisch ist die Verbindung von T. und Fuge.  
tonal 
Musikstück, dessen Harmonik bzw. Melodik auf einen Grundton bezogern werden kann. Gegensatz: atonal 
Tonart 
bezeichnet das tonale Zentrum eines Stückes. Im Rahmen der auf dieser Tonart aufgebauten Akkorde bewegt sich der Hauptteil des Stückes.  
Tonika 
die erste Stufe (I) einer Tonleiter und deren Dreiklang.  
Tonleiter 
auch Skala, die stufenweise (geordnete) Folge von Tönen.  
tosto 
(italienisch) schnell  
tranquillo 
(italienisch) ruhig  
transponieren 
in eine ander Tonart umsetzen.  
transponierende Instrumente 
Instrumente, die anders notiert sind, als sie erklingen. (z.B. Bläser, Horn in F, Klarinette in B...)  
Transposition 
die Notation oder das Spiel von Musik in einer anderen als ursprünglich vorgesehenen Tonart.  
Transskription 
Umschreibung eines Stückes für ein anderse Instrument als ursprünglich vorgesehen.  
tre corde 
(italienisch) Anweisung für den Pianisten das linke Pedal loszulassen. 
tremblement 
(französisch) Triller  
tremolando 
(italienisch) zitternd  
tremolo 
(italienisch) 'zitternd', rasche wiederholte Aufeinanderfolge von einem oder zwei Tönen.  
Triangel 
dreieckig geformter Stahlstab der durch Anschlagen zum Klingen gebracht wird.  
Triller 
eine Verzierung, bestehend aus der Hauptnote und der oberen Nebennote, die in schneller Folge abwechseln.  
Trio 
1. ein Musikstück für drei Ausführende
2. der Mittelteil eines Menuett oder Scherzos. Früher wurde dieser Teil tatsächlich von drei Instrumenten gespielt.
 
Triole 
eine Gruppe von 3 Noten im Zeitraum von 2 derselben Gattung.  
Tripelkonzert 
ein Konzert für drei Soloinstrumente und Orchester.  
Tritonus 
das Intervall bestehend aus drei Ganztönen (z.B. F-H), auch 'Diabolus in Musica' genannt.  
Tromba 
(italienisch) Trompete  
Trombone 
(italienisch) Posaune  
Trommel 
uraltes Schlaginstrument, aus Holz oder Metall bestehender Resonanzkörper mit Fellen bespannt.  
Trompete 
hohes Blechblasinstrument mit Kesselmundstück, in verschiedenen Stimmungen gebaut.  
troppo 
(italienisch) zu viel, zu sehr; Allegro ma non troppo = Schnell, aber nicht zu sehr  
Troubadour 
provenzialischer Dichter und Sänger, französischer Minnesänger /11. bis 14. Jh.) 
Tragschluß 
Schluß von der V. Stufe zur VI. (Tonikaparalelle) statt zur I. (Tonika)  
Trumscheit 
mittelalterliches Saiteninstrument mit nur einer Saite.  
Tuba 
als Kriegstrompete bereits bei den Römern verwendet, tiefes Blechblasinstrument  
turca 
(italienisch) türkisch, in türkischem Stil  
tutte le corde 
(italienisch) Anweisung für den Pianisten das linke Pedal aufzuheben.  
tutta la forza 
(italienisch) so kräftig wie möglich  
tutti 
(italienisch) alle Spieler. Gegensatz: Solo = einer allein

U
Überleitung 
eine untergeordnete Passage, die zwei wichtigere verbindet.  
übermäßig 
können die großen und reinen Intervalle durch Vergößerung um einen Halbton werden 
Umkehrung 
1. eines Akkordes: die Setzung eines anderen Akkordtones in den Baß (z.B. c-e-g; 1.U.: e-g-c; 2.U. g-c-e)
2. eines Themas (Spiegelung): die Intervalle werden umgekehrt - in die andere Richtung gegangen
 
umore 
(italienisch) Humor; con umore, mit Humor.  
una corda 
(italienisch) Anweisung für Pianisten das linke Pedal zu drücken.  
unisono 
Zusammenspiel zweier oder mehrerer Stimmen mit derselben Tonhöhe, im Einklang.

V
valse 
(französisch) Walzer.  
Variaton 
die Veränderung oder Entwicklung eines Themas, einer Melodie. 
Vaudeville 
(französisch) Liederspiel; Vorläufer der komischen Oper  
veloce 
(italienisch) geläufig, schnell  
Ventil 
Klappe zur Regulierung der Luftzufuhr; bei Blechblasinstr. zur Veränderung der Rohrlänge und damit der Tonhöhe. 
Versimo 
Richtung die das naturalistische Theater zur Grundlage der Opernkunst erhob. z.B.: Puccini, Leoncavallo...  
verminderte Intervalle 
reine und kleine Intervalle werden durch Verkleinerung um einen Halbton zu verminderten Intervallen (z.B.: c - ges = verm. Quint)  
verminderter Dreiklang 
bersteht aus zwei kleinen Terzen (z.B.: h-d-f)  
Verschiebung 
Anweisung für Pianisten das linke Pedal zu benutzen.  
Versetzungszeichen 
Vorzeichen: Kreuz, B, Auflösungszeichen, Doppelkreuz, Doppel-b  
Verzierung 
Noten, die nicht zum Grundgerüst der Melodie gehören. Sie können vom Komponisten stammen oder auch spontan vom Interpreten hinzugefügt werden (z.B.: Triller, Vorschläge, Mordent usw.)  
Vibraphon 
1907 erfundenes Metallplattenspiel, mit Hämmerchen angeschlagen, der Ton wird elektrisch zum Vibrieren gebracht.  
vibrato 
Schwingung; ein schneller sehr kleiner Wechsel in der Tonhöhe.  
Viertelton 
nochmalige Halbierung eines Halbtones.  
vif 
(französisch) lebendig  
vigoroso 
(italienisch) kraftvoll  
Villanella 
italienisches Tanzlied aus dem 16. Jh.  
Viola 
Bratsche; Streichinstrument etwas größer gebaut als die Violine und eine Quint tiefer gestimmt.  
Violine 
Geige; das höchstklingende Streichinstrument, 4saitig, in Quinten gestimmt  
Violinschlüssel 
geräuchlichster Notenschlüssel für die höheren Instrumente, oft das obere der beiden Klaviersysteme. Der V. kennzeichnet das g' auf der 2. Linie von unten (G-Schlüssel).  
Violoncello 
meist nur 'Cello' genannt, ist der Tenor der Streichinstrumente, eine Oktave tiefer als die Viola. 
Violone 
Kontrabaß, der Baß der Streichinstrument, 4 oder 5saitig, in Quarten gesimmt  
virtuoso 
ein Interpret mit brillianter Technik  
vista 
prima vista = das Spiel (oder der Gesang) aus Noten, die vorher nicht bekannt gewesen sind (ohne vorher zu üben) 
vite 
(französisch) schnell  
vivace 
(italienisch) lebendig, schnell, lebhaft  
vivo 
(italienisch) lebendig  
Vla. 
Abk. für Viola (Bratsche); Streichinstrument, etwas größer gebaut als die Violine und eine Quint tiefer gestimmt.  
Vlc. 
Abk. für Violoncello, meist nur 'Cello' genannt, ist der Tenor der Streichinstrumente, eine Oktave tiefer als die Viola.  
voce 
(italienisch) Stimme, mezza voce = mit halber Stimme  
Vokalmusik 
im Gegensatz zu Instrumentalmusik kompositionen für die menschliche Stimme.  
volante 
(italienisch) schnell und leicht  
Volksmusik 
von musiaklischen Laien ausgeübte Musik (meist auf Volksmusikinstrumente wie Zither, Akkordeon...)  
volta 
(italienisch) 1. prima volta, das erste Mal; seconda volta das zweite Mal.
2. ein lebendiger Tanz im 6/8 Takt populär im späten 16. Jhd.
 
Vorschlag 
Verzierung, eine kurze Note, die vor der Hauptnote gespielt wird.  
Vorzeichen 
Bezeichnug für die Änderung eines Tones (einen Halbtonschritt höher = #; einen Halbtonschritt tiefer = b). Vor einzelnen Tönen bezieht sich das V. immer auf den ganzen Takt.  
vox 
(lateinisch) voce (italienisch) , Stimme

W
Wagnertuben 
Richard Wagner ließ für den 'Ring des Nibelungen' besondere Tuben bauen, kleiner als Baßtuba und mit Hornmundstück.  
Walzer 
österreichischer Tanz im 3/4 Takt mit besonderer Betonung der ersten Zählzeit.  
Wirbel 
Holzpflock am oberen Ende bei Streichinmstrumente zum Spannen (Stimmen) der Saiten.

X
Xylophon 
Schlaginstrument mit gestimmten Holzstäben 

Z
Zapfenstreich 
Abendsignal der Militärmusik  
Zargen 
Seitenwände der Streichinstrumente zwischen Decke und Boden.  
Zieharmonika 
volkstümliches Musikinstrument, bei dem durch Ziehen und Drücken des Balges freischwingende Metallzungen zum Schwingen und Klingen gebracht werden.  
zingarese 
(italienisch) Zigeunerlied, alla zingarese = im Stil der Zigeuner  
Zink 
seit dem Mittelalter bekanntes Blechblasinstrument mit Kesselmundstück und hornartigem Klang.  
Zither 
volkstümliches Zupfinstrument mit flachem Resonanzkörper über dem 5 Melodiesaiten und 20 - 40 Begleitsaiten gespannt sind.  
zoppa 
(italienisch) Hinken  
Zusammengesetzte Takte 
Takte, die aus mehreren verschiedenen Grundtakten bestehen (4/4+3/4, 2/8+3/8), typisch für Bartok 
Zweiteilige Form 
Komposition aus zwei unterschiedlichen Teilen (A B).  
Zwischenspiel 
1. Musik, die zwischen anderen Musikstücken eingebettet ist (Orgelspiel zwischen Gesangsversen)  
Zwölftonmusik 
griechisch: Dodekaphonie; Die 12 chromatischen Halbtöne sind nur aufeinander bezogen (keine Beziehung auf einen Grundton), einander gleichberechtigt und bilden eine Reihe, die als Thema einer Komposition angesehen werden 
Zyklus 
ein Werk, das aus verschiedenen Stücken besteht, die in einem thematischen Zusammenhang stehen (Kinderszenen, Winterreise usw.)